Warum frühe Mehrsprachigkeit?

 

Die Fähigkeit zum Spracherwerb ist angeboren!

 

Die persönliche sprachlich-kommunikative Zuwendung schafft für Kinder die Grundlage für ihren Spracherwerb. Kinder eignen sich auf diesem Wege Sprache beiläufig an. Sie konzentrieren sich darauf, ihr Anliegen zu übermitteln. Wie sie dies tun, spielt für sie zuerst keine Rolle. Ziel ist es, verstanden zu werden. Erst im Laufe ihrer Entwicklung lernen sie, Regeln der Sprache zu reflektieren und bewusst anzuwenden.

 

Kinder lernen Sprachen leichter

 

Der Erfolg, den Kleinkinder beim Erlernen ihrer Muttersprache - und bei zweisprachig aufwachsenden Kindern sogar von zwei Muttersprachen - haben, ist erstaunlich und verblüfft uns Erwachsene immer wieder. Vor allem, wenn wir gerade mühsam versuchen, selbst eine weitere Sprache zu erlernen. Es liegt die Idee nahe, dass es Kindern generell leichter als Erwachsenen fällt, Sprachen zu lernen.

 

Sprachliches Handeln ist die Voraussetzung für das Sprachenlernen

 

Viele Forscher gehen heute davon aus, dass kleine Kinder durch die zeitliche Nähe zum Erstsprachenerwerb einfach auf die oben erwähnten angeborenen Spracherwerbsmechanismen zurückgreifen, um weitere Sprachen zu lernen. So können sie die neuronalen Netzwerke, die sie für den Erstsprachenerwerb aufgebaut haben, auch gleich für den Erwerb einer weiteren Sprache nutzen. Voraussetzung ist, dass die angebotene Sprache dem Kind über die gleichen Wege zugänglich gemacht wird, wie es mit der Muttersprache passiert ist. Dies bedeutet, die Sprache wird durch kommunikatives Handeln und sprachliches Miteinander quasi beiläufig und intuitiv gelernt.

 

Kinder haben gute Startbedingungen für den Spracherwerb

 

Ein weiterer Erfolgsfaktor für Kinder ist die emotionale Seite beim Sprachenlernen. Hierzu gehören folgende Eigenschaften von Kindern:

 

  • Kinder haben Spaß an neuen Dingen und sind neugierig; sie sind motiviert, Neues zu lernen

  • Fremdem und Neuem zu begegnen, gehört für sie zum Alltag und baut keine großen Barrieren auf

  • Kinder trauen sich eher zu, Neues auszuprobieren, wie zum Beispiel ein fremd klingendes Wort auszusprechen, auch wenn es nicht gleich klappt

  • Kinder und ihre Freunde akzeptieren es, auch mal Fehler zu machen

 

Kinder können Vieles erreichen

 

Diese Voraussetzungen führen dazu, dass sprachliche Angebote, die über die eigene(n) Muttersprache(n) hinausgehen, bei den Kindern viele Dinge positiv beeinflussen können:

 

  • Kinder erfahren, dass es neben dem Eigenen auch das Fremde gibt, das man verstehen und schätzen lernen kann

  • Kinder entwickeln Spaß an Sprachen und ein Gefühl für Sprachen

  • Kinder entwickeln ein Bewusstsein für den Zeichencharakter von Sprache; sie wissen, dass man gleiche Dinge unterschiedlich benennen kann

  • Kinder schärfen durch den Klang einer anderen Sprache die eigene Lautverarbeitung

  • Kinder erfahren, dass man sich auch anstrengen muss, um etwas zu erreichen

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Jana Reder-Münnich

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